Paris, 25. August 2026 – Die Internationale Organisation der Frankophonie (OIF) begrüßt die Verabschiedung des neuen Mediengesetzes durch das libanesische Parlament am 11. August 2026. Diese erwartete Reform stellt einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des für die Medien geltenden Rechtsrahmens und zur Stärkung der Pressefreiheit im Libanon dar.
Die OIF begrüßt die positiven Fortschritte des neuen Gesetzes, insbesondere in Bezug auf die Transparenz des Sektors und den Schutz von Journalisten. Er erinnert auch daran, dass der Kampf gegen Fehlinformationen unter voller Achtung der libanesischen Meinungsfreiheit und der internationalen Verpflichtungen geführt werden muss.
In diesem Zusammenhang fördert das OIF den fortgesetzten Dialog zwischen den libanesischen Behörden, Medienexperten und Organisationen der Zivilgesellschaft, einschließlich der Bestimmungen des Gesetzes über die Bestrafung der Verbreitung falscher Informationen, um den Fortschritt dieser Reform vollständig zu erhalten.
Er bekräftigt seine Bereitschaft, die Umsetzung dieser neuen Rechtsvorschriften weiterhin zu unterstützen und im weiteren Sinne die Entwicklung nachhaltiger und von mehreren Interessengruppen getragener Reaktionen auf Informationsstörungen im Libanon zu erleichtern.
Das OIF arbeitet seit mehreren Jahren mit libanesischen Behörden, Medien und der Zivilgesellschaft zusammen, um die Integrität von Informationen zu fördern und Informationsstörungen zu bekämpfen. Auf Ersuchen des Informationsministeriums führte es im September 2025 eine Mission durch, um Mechanismen zur Regulierung von Desinformation im Libanon zu bewerten. Die Mission hatte die Annahme des Mediengesetzes empfohlen und unter anderem die Bedeutung der Entkriminalisierung von Pressedelikten und der Transparenz des Medieneigentums betont.
Es gibt 90 Staaten und Regierungen: 53 Mitglieder, 5 assoziierte Mitglieder und 32 Beobachter.
Weitere Informationen zu La Francophonie: www.francophonie.org


