Bankenkrise im Libanon Ep.5 (endgültig): Wer zahlt
Synthese der vorherigen 4 Episoden: bereits negative Reserven bereits im Jahr 2015, mehr als 24 Milliarden US-Dollar von Banken an die Zentralbank übertragen (einschließlich eines Teils davon ging in Dividenden im Ausland), 6,1 Milliarden US-Dollar seit 2023 zurückgegeben, aber zu 68% von der Zentralbank selbst bezahlt, und eine reale Liquidität der Banken auf einen Restbetrag von 1,59 Milliarden US-Dollar reduziert. Wer zahlt wirklich die Rechnung? Einleger, durch gedeckelte Auszahlungen. Unternehmen, die ihre Bargeldimporte finanzieren. Verbraucher, durch Preise, die die unsichtbaren Kosten für fehlende Kredite absorbieren. Und schließlich der Steuerzahler. Inzwischen überstieg die Inflation 17,5% und die Wirtschaft schrumpfte um mehr als 6%: die Definition von Stagflation. Acht Jahre nach 2019 erlebt der Libanon immer noch die gleiche Krise.
Quellen: Bilanzen der libanesischen Zentralbank, Alvarez & Marsal Audit, Internationaler Währungsfonds, Central Statistics Administration.
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